Eiderstedt und St.-Peter-Ording

Natur und Kultur pur

Jetzt heißt es, zu Hause bleiben. Die Infektionszahlen müssen deutlich sinken, damit unser normales Leben wieder losgehen kann und die Gastronomie und alle Geschäfte wieder öffnen. Reisepläne schmieden für bessere Zeiten, kann helfen, den Lockdown mental gut zu überstehen. Immer eine Reise wert ist Eiderstedt. Einst aus drei Inseln durch Eindeichung entstanden, erstreckt sich die Halbinsel heute vom „Holländerstädtchen“ Friedrichstadt mit seinen Grachten und Treppengiebelhäusern über die historische Hafenstadt Tönning bis zum Badeort St. Peter-Ording.

shutterstock 1583867248 Header

Eiderstedt

Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten, wie dem Leuchtturm Westerheversand und dem imposanten Eidersperrwerk, eines der größten Küstenschutz-Projekte in Europa, laden zahlreiche kleine Galerien, Werkstätten, Landcafés und Höfe zum Entdecken ein. Immer wieder ins Auge fallen die großen Bauernhöfe, die Haubarge. Unter riesigen Reetdächern wurden früher Ställe, Heulager und Wohnräume untergebracht. Der „Rote Haubarg“ nahe Witzwort ist als Museum und Restaurant öffentlich zugänglich.

Und noch etwas fällt auf. Fast in jedem kleinen Ort gibt es eine Kirche. 18 Kirchen sind es insgesamt, oft sind sie über 900 Jahre alt und erzählen spannende Geschichten von Seeräubern und der Reformation.

 

shutterstock 1276002538 klein shutterstock 1415670797 Quer

Naturliebhaber finden im Katinger Watt, einem ehemaligen Watt- und Salzwiesengebiet an der Eider, ein einzigartiges Refugium für seltene Pflanzen und Tiere.

Zahlreiche Künstler leben auf Eiderstedt und präsentieren nicht nur ihre Werke in Galerien und Ausstellungen, vielen kann man bei der Arbeit auch über die Schulter schauen oder es einmal selbst versuchen. Von der Keramikwerkstatt bis zum Bernsteinschleifen ist für jeden etwas dabei. Eine Übersicht gibt es hier: www.spo-eiderstedt.de

 

St.-Peter-Ording

Ganz im Westen der Halbinsel Eiderstedt liegt einer der bekanntesten Badeorte, das Nordseeheil- und Schwefelbad St. Peter-Ording. Besonders beeindruckend ist der zwölf Kilometer lange und bis zu zwei Kilometer breite Sandstrand. Hier findet selbst in der Hauptsaison jeder noch ein ruhiges Plätzchen zum Sonnenbaden oder Schwimmen und natürlich zum Surfen. Nicht erst seit der Kultserie „Gegen den Wind“ ist der Strand bei Wassersportlern beliebt. Oder wie wäre es mal mit Strandsegeln?

Lokale in den markanten Pfahlbauten auf dem Strand sorgen ebenso wie die vielen Restaurants und Cafés im Ort für das leibliche Wohl. Alle vier Ortsteile, von Ording im Norden über Bad und Dorf bis Böhl im Süden, lassen sich per Rad oder per Pedes entlang des Deiches oder des Kiefernwaldes erkunden. Besonders gesund ist ein Spaziergang durch die drei Klimazonen, von der Brandungszone am Meer durch die Dünen bis in den Wald.

 

shutterstock 1620666568 neu shutterstock 292636145 neu

Am alten Deich im Ortsteil St. Peter-Ording Dorf liegt die „Historische Insel“. Mit den kulturhistorischen Kleindenkmälern wird die Geschichte des Ortes, vom Armenhaus bis zum Nordseeheilbad, wieder lebendig. Im 2006 gebauten historischen Backhaus werden im Sommer einmal pro Woche frisches Brot, Stuten und Kuchen nach alter Tradition gebacken und verkauft.

Und sollte das Wetter mal nicht zum Bad in der Nordsee einladen, steht die Dünentherme mit Freizeit- und Erlebnisbad, Saunalandschaft und Wellnessanwendungen zur Verfügung.

 


Weitere interessante Artikel


zurück zur Übersicht