Schleswig-Holstein öffnet Gastronomie und Tourismus

Nachdem die ersten Modellregionen erfolgreich an den Start gegangen sind, erlaubt Schleswig-Holstein weitere Öffnungsschritte: Ab dem 17. Mai dürfen im ganzen Bundesland – unter Einhaltung strenger Regeln – Gastronomie und Tourismus ihre Pforten öffnen.

SH mai

Was von vielen touristischen und gastronomischen Betrieben lange ersehnt wurde, wird nun wahr: Ab dem 17. Mai geht Schleswig-Holstein weitere Schritte in Richtung Normalität. Ab dann darf die Gastronomie landesweit auch im Innenbereich wieder Gäste begrüßen. Diese Regelung gilt für Geimpfte, Genesene und Personen mit einem negativen Testergebnis, das höchstens 24 Stunden alt sein darf. Die Betriebe müssen diese Zugangsvoraussetzungen kontrollieren. Weitere Vorgaben: Maximal fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen sich im Innenbereich treffen. Und es gilt eine Sperrstunde ab 23 Uhr.

In Regionen mit Sieben-Tage-Inzidenzen von unter 100 durfte bisher schon die Außengastronomie unter der Einhaltung von Regeln öffnen. Ab dem 17. Mai werden außerdem Kontaktbeschränkungen gelockert: Draußen dürfen sich ab dann bis zu zehn Personen treffen – auch in der Außengastronomie. Die bekannten Abstands- und Hygieneregeln müssen weiter beachtet werden.

Ebenfalls sind auch im Tourismus Lockerungsschritte geplant: In Schleswig-Holstein dürfen Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze öffnen – und zwar unter Einhaltung der strengen Hygieneregeln der touristischen Modellregionen. Das bedeutet unter anderem, dass Touristen bei der Anreise ein negatives Testergebnis vorzeigen und sich danach alle drei Tage testen lassen müssen.

Mit ihren Beschlüssen weitet die Landesregierung im Wesentlichen die für die fünf touristischen Modellregionen geltenden Regeln auf das gesamte Bundesland aus. Bisher durften Touristen am Ostseefjord Schlei, in Eckernförde und in Nordfriesland Urlaub machen. Am 8. Mai folgt die Modellregion der Inneren Lübecker Bucht, das Modellprojekt Büsum startet am 10. Mai. Die Modellregionen werden weiterhin wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Auch in der Kultur sollen weitere Modellprojekte zugelassen werden.

Für alle Bereiche gilt jedoch: Sollte in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt der Inzidenzwert auf über 100 steigen, greift die bundesweite Notbremse.


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