Fehmarn

Insel Fehmarn

Unendliche Natur- und Sandstrände, eindrucksvolle Steilküsten, zahlreiche Naturschutzgebiete sowie eine dänisch anmutende Architektur – all das beschreibt die Insel Fehmarn, die sich mit etwa 2.200 Sonnenstunden im Jahr voller Stolz die „Sonneninsel“ nennen darf. Doch nicht nur, dass es sich um die einzige Ostseeinsel Schleswig-Holsteins handelt: Neben beeindruckenden Naturschauspielen und einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt bietet Fehmarn weitere Alleinstellungsmerkmale, die eine Reise wert sind.

Alle Wege führen über die Fehmarnsundbrücke

Ob mit dem Auto oder der Bahn – wer auf die Insel gelangen möchte, überquert in jedem Fall die knapp einen Kilometer lange Fehmarnsundbrücke. Auch als Fußgänger oder Fahrradfahrer lässt sich der traumhafte Ausblick von der Brücke aus genießen. Auf Fehmarn angekommen, stellt der Bürgerbus eine Besonderheit dar, der eine halbe Stunde vor Fahrtbeginn bestellt werden kann, um die Insel zu erkunden.

Das Herzstück der Insel

Mit etwa 6.000 Einwohnern bildet die Inselhauptstadt Burg das Zentrum. Mit den märchenhaften Gassen, den malerischen Häusern und den zahlreichen gemütlichen Cafés, Restaurants und Geschäften strahlt dieser Ort eine Atmosphäre aus, die an den dänischen Hygge-Lifestyle erinnert. Auf dem Marktplatz findet jeden Mittwoch der Wochenmarkt statt und auch für Schietwetter-Tage gibt’s hier vielfältige Attraktionen – wie etwa die Galileo-Erlebniswelt oder den Schmetterlingspark. Bei der Dichte an Genussadressen ist ebenfalls für jedes Wetter etwas Passendes dabei: von leckerem Softeis in allen erdenklichen Sorten und Variationen über Cafés mit selbstgebackenem Kuchen in Bioqualität bis hin zu exzellenten Restaurants.

Strand, Natur und Steilküste

Doch auch außerhalb von Burg gibt es einiges zu entdecken: Nur drei Kilometer entfernt liegt Burgtiefe mit dem zweieinhalb Kilometer langen feinsandigen Südstrand und dem Ferienzentrum. Das flache Wasser ist ideal für Familien mit Kindern zum Planschen und Baden. Der Yachthafen verleiht dem Ort ein besonders maritimes Flair und ist mit der modernen Erlebnispromenade „Walk of Fehm“ ein beliebtes Ausflugsziel. Für einen Panoramablick über Burgtiefe, den Yachthafen, den Burger Binnensee und die offene Ostsee empfiehlt sich der Aufstieg über 72 Stufen auf den 16,50 Meter hohen Aussichtsturm "Utkieker". Auch per Aufzug ist die Aussichtsplattform zu erreichen.

Die Naturstrände der Insel bieten dagegen wahre Ruheoasen – etwa in Bojendorf, Püttsee oder Gammendorf – und laden zum Wandern ein, aber auch, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Steinesammler werden an der Westküste von Flügge bis Westermakelsdorf, aber auch an der Ostküste von Staberdorf bis Marienleuchte fündig.

Im Südosten der Insel steht der Leuchtturm Staberhuk, zu dem ein direkter Weg oberhalb der Steilküste mit Blick aufs Meer führt. Weitere Leuchttürme finden sich in Flügge, Westermarkelsdorf und Marienleuchte.

Die vier Naturschutzgebiete Fehmarns sind Lebensraum für zahlreiche Tierarten. An der Westküste bietet das NABU Wasservogelreservat Wallnau auf einer 300 Hektar großen Fläche die Möglichkeit, Land- und Wasservögel zu beobachten. Mit den über 280 Vogelarten, die in Wallnau registriert wurden, zählt das Reservat zu den ökologisch wertvollsten Regionen Norddeutschlands.

Alle, die es noch weiter in den Norden zieht, können ab Puttgarden die Fährverbindung nach Rødby in Dänemark nehmen und in ein weiteres Abenteuer starten.

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