Föhr

Insel Föhr

Die Insel Föhr, auch „nordfriesische Karibik“ genannt, ist nach Sylt die zweitgrößte Insel der deutschen Nordsee. Durch ihre friesischen Nachbarn Amrum und Sylt vom Wind gut geschützt, gedeiht und blüht auf Föhr die Pflanzenwelt besonders prächtig. Auf ihren 82,82 Quadratkilometern beherbergt die Insel sogar rund 250 Tier- und Pflanzenarten, die es sonst nirgendwo gibt. Entdecken und bestaunen lautet das Motto.

Vom Festland über die Nordsee bis nach Wyk

Bereits während der Anreise heißt es: Urlaubsfeeling pur genießen! Denn spätestens in Dagebüll darf das Steuer aus der Hand gegeben werden. An Bord des Wyker Dampfschiffs (Startseite (faehre.de) angekommen, gibt es nichts mehr zu tun, außer für rund 50 Minuten die endlose Weite des Weltnaturerbe Wattenmeer zu bewundern. Wer möchte – und einen Autostellplatz auf der Fähre reserviert hat – kann direkt nach Anlegen der Fähre im Zentrum von Föhr, der Stadt Wyk, mit eigenem PKW die Insel erkunden. Doch auch zahlreiche Radwege entlang der Küste mit Blick auf die weite See und durch die romantischen Inseldörfer laden zu Fahrradtouren an der salzigen Meeresluft ein. Die insgesamt fünf Mühlen der Insel sind dabei ebenfalls sehenswerte Ausflugsziele.

Inselhopping nach Amrum und auf die Halligen

Alle, die neben Föhr noch weitere nordfriesische Inseln auf ihrer Bucket List abhaken möchten, sollten unbedingt „Inselhopping“ ausprobieren. Die erfahrenen Wattführer leiten Wattwanderer etwa acht Kilometer durch Schlick und seichte Priele von Dunsum auf Föhr zur Nordspitze Amrums. Die Rückreise kann anschließend bequem mit der Fähre angetreten werden.

Auch die Halligen lassen sich zu Fuß entdecken. Hier beginnt die Reise zunächst an Bord einer Fähre, etwa nach Oland oder Hooge. Von dort aus kann nach Langeneß oder Norderoog durchs Watt gewandert werden.

Gut zu wissen: Auch angeleinte Hunde sind bei den Wattwanderungen in der Regel gern gesehene Gäste. Ein Ausflug, bei dem also nicht nur Groß und Klein, sondern auch vierbeinige Familienmitglieder Spaß haben werden.

Die Seele baumeln lassen

Diejenigen, die im Urlaub eher auf Entspannung setzen möchten, finden am 15 Kilometer langen Strand neben belebteren Strandabschnitten mit Surfschulen sowie Beachvolleyball- und Trampolinanlagen, Hundestränden und einem Drachenstrand auch ruhige Plätze, um die Seele baumeln zu lassen. Übrigens: Am Strand von Wyk können sogar Schlafstrandkörbe gemietet werden, in denen noch weit über den Sonnenuntergang hinaus das Rauschen der Wellen genossen werden kann. Mehr Strand geht nicht!

Doch auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen: Egal ob Strandbar, Familienrestaurant oder Sterneküche – auf der Insel ist für jeden Geschmack etwas dabei. In (fast) jeder Lokalität vor Ort wird der „Föhrer Manhattan“ angeboten. Dieser Cocktail mit den Grundzutaten Whiskey und Wermut gehört ebenso wie ein Stück Friesentorte zur Insel wie die Schafe auf den Deich. Ein Tipp für alle Weinliebhaber: Das Weingut Waalem im Süden der Insel bietet Führungen mit anschließender Verkostung an. Langweilig wird es also bestimmt nicht.

Kunst, Kultur und Shopping auf Föhr

Für alle Kunst-, Kultur-, und Shoppingliebhaber sind neben den Museen, mittelalterlichen Kirchen und regelmäßigen (Strand-)Konzerten auch zahlreiche Ateliers und kleine Geschäfte als Highlight zu nennen – immer mit persönlicher und meist auch regionaler Note. Wer jedoch tiefer in die regionalen Traditionen der Insel eintauchen möchte, sollte jährlich stattfindende Bräuche und Events wie Biikebrennen und Ringreiten nicht verpassen.